Arbeitszeit berechnen: Kommen/Gehen/Pause → Stunden pro Tag & Woche, Dezimalstunden + Lohn
Mit dem Arbeitszeitrechner ermittelst du deine täglichen und wöchentlichen Arbeitsstunden – Kommen, Gehen und Pause eingeben, fertig. Der Stundenrechner zieht die Pause ab, zeigt die Nettostunden auch als Dezimalzahl (7,8 statt 7:48) und rechnet mit deinem Stundenlohn auf Wunsch den Verdienst aus.
Du ziehst von der Endzeit die Anfangszeit ab und rechnest die Pausen heraus; das Ergebnis ist die reine Arbeitszeit. Für Summen über mehrere Tage rechnest du jeden Tag einzeln und addierst die Werte, am einfachsten in Dezimalstunden.
Zeitstunden ergeben sich aus der Differenz zwischen Beginn und Ende der Tätigkeit abzüglich der Unterbrechungen. Anders als die Zeitstunde ist eine Unterrichts- oder Fachstunde kürzer, deshalb musst du bei Abrechnungen angeben, welche Stundenart gemeint ist.
Mit diesem Faktor rechnet man Wochen in Monate um, weil ein Monat im Durchschnitt etwas mehr als vier Wochen hat. So lässt sich aus der Wochenarbeitszeit eine gleichmäßige monatliche Stundenzahl ableiten, die über das ganze Jahr aufgeht.
Das sind sieben volle Stunden plus den Nachkommaanteil, den du in Minuten umrechnest, indem du ihn mit der Minutenzahl einer Stunde multiplizierst. Der Wert ist also eine Dezimalangabe, keine Uhrzeitschreibweise mit Minuten hinter dem Komma.
Gemeint ist eine Dezimalangabe: sieben volle Stunden plus ein Nachkommaanteil, der über die Multiplikation mit der Minutenzahl einer Stunde in Minuten umgerechnet wird. In der Uhrzeitschreibweise steht hinter dem Doppelpunkt dagegen direkt die Minutenzahl.
Der Wert liegt bereits in Dezimalform vor, denn der Nachkommaanteil beschreibt Hundertstel einer Stunde und keine Minuten. Umrechnen musst du nur, wenn du die Angabe in Stunden und Minuten brauchst.
Das ist der Bruchteil einer vollen Stunde in Dezimalschreibweise; in Minuten erhältst du ihn, indem du den Wert mit der Minutenzahl einer Stunde multiplizierst. Als Uhrzeitangabe geschrieben ergibt das keine volle Stunde.
Du multiplizierst den Dezimalwert mit der Minutenzahl einer Stunde und erhältst so die Minuten. Der Nachkommaanteil darf dabei nicht direkt als Minutenangabe gelesen werden.
Multipliziere den Dezimalwert mit der Minutenzahl einer Stunde, dann bekommst du die entsprechenden Minuten. Ergibt sich dabei ein Nachkommarest, rundest du ihn nach den Regeln deiner Zeiterfassung.
Wer seine Arbeitszeit nicht genau im Blick hat, verliert schnell den Überblick über geleistete Stunden und damit auch über den verdienten Lohn. Der Arbeitszeitrechner (Stundenrechner) hilft Ihnen dabei, Ihre wöchentliche Arbeitszeit strukturiert zu erfassen – von Montag bis Sonntag, inklusive Pausenzeiten. Das Ergebnis: eine klare Übersicht über die täglichen Arbeitsstunden, die Wochensumme und – wenn gewünscht – den daraus resultierenden Lohn.
Die Grundformel ist simpel, aber effektiv. Für jeden Arbeitstag gilt:
Aus den Tageswerten wird anschließend die Wochensumme gebildet. Falls Sie Ihren Stundenlohn eingeben, berechnet der Rechner automatisch den Bruttolohn der Woche nach dieser Formel:
Die Eingabe erfolgt im Format HH:MM. Pausenminuten werden als ganze Zahl eingetragen, zum Beispiel 30 für eine halbe Stunde. So bleibt die Bedienung intuitiv und fehlerfrei.
Die Nutzung des Arbeitsstunden-Rechners ist denkbar einfach. Folgen Sie diesen Schritten:
Sie arbeiten von Montag bis Freitag, jeweils von 08:00 bis 17:00 Uhr mit 60 Minuten Pause. Der Rechner ermittelt für jeden Tag 8 Stunden Nettoarbeitszeit (9 Stunden brutto minus 1 Stunde Pause). Die Wochensumme beträgt damit 40 Stunden. Bei einem Stundenlohn von 15 Euro ergibt sich ein Wochenlohn von 600 Euro.
Eine Teilzeitkraft arbeitet Montag von 09:00–13:00 (0 Min. Pause), Mittwoch von 10:00–15:30 (30 Min. Pause) und Freitag von 08:00–12:00 (0 Min. Pause). Der Rechner zeigt: 4 Std. + 5 Std. + 4 Std. = 13 Stunden in der Woche. Bei 12 Euro Stundenlohn wären das 156 Euro Bruttoverdienst.
Im Schichtdienst kann die Arbeitszeit täglich variieren. Wenn jemand beispielsweise von Dienstag bis Samstag in wechselnden Schichten arbeitet (z. B. 06:00–14:00 mit 30 Min. Pause an drei Tagen und 14:00–22:00 mit 45 Min. Pause an zwei Tagen), berechnet der Rechner: 3 × 7,5 Std. + 2 × 7,25 Std. = 37 Stunden Wochenarbeitszeit.
Bei Schichten, die nach Mitternacht enden, empfiehlt es sich, die nächste Zeile im Rechner zu verwenden und die Zeiten auf zwei Tage aufzuteilen. Alternativ können Sie den Zeitraum manuell berechnen und als einen zusammenhängenden Block eintragen. Achten Sie darauf, dass die Endzeit immer nach der Startzeit liegt.
Der Rechner arbeitet auf Minutenbasis und liefert daher sehr präzise Ergebnisse. Wenn Sie beispielsweise von 08:07 bis 16:52 mit 37 Minuten Pause gearbeitet haben, wird die exakte Nettoarbeitszeit korrekt berechnet. Es wird keine Rundung vorgenommen – Sie erhalten den tatsächlichen Wert.
Die CSV-Exportfunktion erlaubt es Ihnen, Ihre Arbeitszeitdaten in Programme wie Microsoft Excel, Google Sheets oder andere Tabellenkalkulationen zu importieren. Das ist besonders nützlich für die Monatsabrechnung, die Weitergabe an den Arbeitgeber oder für die eigene Steuerklärung als Freiberufler. So haben Sie Ihre Zeitdaten immer griffbereit und professionell dokumentiert.