Arbeitszeit berechnen: Kommen/Gehen/Pause → Stunden pro Tag & Woche, Dezimalstunden + Lohn
Mit dem Arbeitszeitrechner ermittelst du deine täglichen und wöchentlichen Arbeitsstunden – Kommen, Gehen und Pause eingeben, fertig. Der Stundenrechner zieht die Pause ab, zeigt die Nettostunden auch als Dezimalzahl (7,8 statt 7:48) und rechnet mit deinem Stundenlohn auf Wunsch den Verdienst aus.
Bei 8 Stunden Arbeitszeit am Tag kommst du an fünf Arbeitstagen auf 40 Stunden pro Woche und im Durchschnitt auf 173,33 Stunden im Monat (Woche × 13 ÷ 3). Wer mehr als 6 Stunden arbeitet, muss nach § 4 Arbeitszeitgesetz mindestens 30 Minuten Pause machen, bei mehr als 9 Stunden 45 Minuten. Von 7:30 bis 16:15 Uhr mit 45 Minuten Pause sind es genau 8 Stunden.
Danke für dein Feedback!
| Arbeitszeit pro Tag | Pflichtpause | Anwesenheit mit Pause | Stunden pro Woche (5 Tage) | Stunden pro Monat (Ø) |
|---|---|---|---|---|
| 4 Stunden | keine | 4:00 Std. | 20 | 86,67 |
| 5 Stunden | keine | 5:00 Std. | 25 | 108,33 |
| 6 Stunden | keine | 6:00 Std. | 30 | 130 |
| 6,5 Stunden | 30 Min. | 7:00 Std. | 32,5 | 140,83 |
| 7 Stunden | 30 Min. | 7:30 Std. | 35 | 151,67 |
| 7,5 Stunden | 30 Min. | 8:00 Std. | 37,5 | 162,5 |
| 8 Stunden | 30 Min. | 8:30 Std. | 40 | 173,33 |
| 8,5 Stunden | 30 Min. | 9:00 Std. | 42,5 | 184,17 |
| 9 Stunden | 30 Min. | 9:30 Std. | 45 | 195 |
| 9,5 Stunden | 45 Min. | 10:15 Std. | 47,5 | 205,83 |
| 10 Stunden | 45 Min. | 10:45 Std. | 50 | 216,67 |
Arbeitsstunden sind Arbeitsende minus Arbeitsbeginn minus Pause. Wer von 7:30 bis 16:15 Uhr arbeitet und 45 Minuten Pause macht, kommt auf genau 8 Stunden, von 9 bis 17 Uhr mit 30 Minuten Pause auf 7,5 Stunden. Für eine Woche addierst du die Tage: Fünfmal 7,5 Stunden ergeben 37,5 Stunden. Genau diese Woche ist im Arbeitszeitrechner voreingestellt, eigene Zeiten trägst du je Zeile ein.
Eine Zeitstunde hat 60 Minuten; Zeitstunden erhältst du, indem du alle Minuten addierst und durch 60 teilst. Das ist vor allem wichtig, wenn Unterrichts- oder Fortbildungsstunden mit 45 Minuten angegeben sind: 30 Unterrichtsstunden entsprechen 22,5 Zeitstunden, 8 Unterrichtsstunden 6 Zeitstunden. Der Arbeitszeitrechner rechnet immer in Zeitstunden und zeigt die Summe als Dezimalzahl, etwa 37,50 h für eine Woche.
Mit 4,33 rechnet man, weil ein Monat im Durchschnitt 4,33 Wochen hat: 52 Wochen geteilt durch 12 Monate ergeben 4,333. Aus einer 40-Stunden-Woche werden so 173,3 Stunden im Monat, aus 37,5 Wochenstunden 162,5. Diese Monatsstunden stehen oft im Arbeitsvertrag und dienen zur Umrechnung des Monatsgehalts in einen Stundenlohn. Die Wochensumme liefert dir der Arbeitszeitrechner, den Faktor 4,33 wendest du danach an.
7,8 Stunden sind 7 Stunden und 48 Minuten, denn 0,8 Stunden mal 60 ergeben 48 Minuten. So viel arbeitet pro Tag, wer 39 Stunden auf fünf Tage verteilt. Die Nachkommastelle darf also nicht als Minutenangabe gelesen werden, 7,8 Stunden sind nicht 7 Stunden 8 Minuten. Im Arbeitszeitrechner ergeben zum Beispiel 8:00 bis 16:18 Uhr mit 30 Minuten Pause für den Tag „7 Std. 48 Min.“, also genau 7,8 Stunden.
7,7 Arbeitsstunden entsprechen 7 Stunden und 42 Minuten, denn 0,7 mal 60 ergibt 42 Minuten. Diesen Wert hat pro Tag, wer 38,5 Stunden in der Woche auf fünf Tage verteilt, wie es viele Tarifverträge vorsehen. Wer um 7:30 Uhr beginnt und 30 Minuten Pause macht, hat um 15:42 Uhr Feierabend. Trägst du das im Rechner ein, zeigt er für den Tag „7 Std. 42 Min.“; die Summe zählt die übrigen vorbelegten Wochentage mit.
Überstunden sind die tatsächlich gearbeitete Zeit minus deine vertragliche Sollzeit. Arbeitest du in einer Woche 42,5 Stunden bei einer 40-Stunden-Woche, sind das 2,5 Überstunden, über einen Monat mit 4,33 Wochen also rund 10,8. Trag im Arbeitszeitrechner jeden Tag mit Beginn, Ende und Pause ein und zieh die Sollstunden von der Wochensumme ab. Zuschläge und Freizeitausgleich regelt dein Vertrag, die rechnet der Rechner nicht.
Industrieminuten teilen eine Stunde in 100 statt 60 Einheiten, eine Industrieminute dauert also 36 Sekunden. 30 normale Minuten sind 50 Industrieminuten, 45 Minuten sind 75. Das entspricht genau der Dezimalschreibweise: 7 Stunden 45 Minuten sind 7,75 Stunden. Viele Zeiterfassungen rechnen so, weil sich Dezimalstunden leicht mit dem Stundenlohn malnehmen lassen. Der Arbeitszeitrechner gibt die Wochensumme ebenfalls dezimal aus.
Bei mehr als 6 bis 9 Stunden Arbeit stehen dir nach § 4 Arbeitszeitgesetz mindestens 30 Minuten Pause zu, bei mehr als 9 Stunden 45 Minuten. Die Pause darf in Abschnitte von mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden und zählt nicht zur Arbeitszeit. Wer von 8 bis 16:30 Uhr arbeitet, kommt mit 30 Minuten Pause auf genau 8 Stunden. Der Rechner zieht die Pause, die du je Tag einträgst, automatisch ab.
0,83 Stunden sind 49,8 Minuten, also fast 50 Minuten; du rechnest 0,83 mal 60. Oft entsteht der Wert beim Umrechnen von 50 Minuten in Dezimalstunden, denn 50 geteilt durch 60 ergibt 0,8333. Für die Lohnabrechnung zählt die Rundung: Bei 20 Tagen mit je 0,83 statt 0,8333 Stunden fehlen am Monatsende 4 Minuten. Der Arbeitszeitrechner rechnet intern minutengenau und rundet erst die Summe.
Wer seine Arbeitszeit nicht genau im Blick hat, verliert schnell den Überblick über geleistete Stunden und damit auch über den verdienten Lohn. Der Arbeitszeitrechner (Stundenrechner) hilft Ihnen dabei, Ihre wöchentliche Arbeitszeit strukturiert zu erfassen – von Montag bis Sonntag, inklusive Pausenzeiten. Das Ergebnis: eine klare Übersicht über die täglichen Arbeitsstunden, die Wochensumme und – wenn gewünscht – den daraus resultierenden Lohn.
Die Grundformel ist simpel, aber effektiv. Für jeden Arbeitstag gilt:
Aus den Tageswerten wird anschließend die Wochensumme gebildet. Falls Sie Ihren Stundenlohn eingeben, berechnet der Rechner automatisch den Bruttolohn der Woche nach dieser Formel:
Die Eingabe erfolgt im Format HH:MM. Pausenminuten werden als ganze Zahl eingetragen, zum Beispiel 30 für eine halbe Stunde. So bleibt die Bedienung intuitiv und fehlerfrei.
Die Nutzung des Arbeitsstunden-Rechners ist denkbar einfach. Folgen Sie diesen Schritten:
Sie arbeiten von Montag bis Freitag, jeweils von 08:00 bis 17:00 Uhr mit 60 Minuten Pause. Der Rechner ermittelt für jeden Tag 8 Stunden Nettoarbeitszeit (9 Stunden brutto minus 1 Stunde Pause). Die Wochensumme beträgt damit 40 Stunden. Bei einem Stundenlohn von 15 Euro ergibt sich ein Wochenlohn von 600 Euro.
Eine Teilzeitkraft arbeitet Montag von 09:00–13:00 (0 Min. Pause), Mittwoch von 10:00–15:30 (30 Min. Pause) und Freitag von 08:00–12:00 (0 Min. Pause). Der Rechner zeigt: 4 Std. + 5 Std. + 4 Std. = 13 Stunden in der Woche. Bei 12 Euro Stundenlohn wären das 156 Euro Bruttoverdienst.
Im Schichtdienst kann die Arbeitszeit täglich variieren. Wenn jemand beispielsweise von Dienstag bis Samstag in wechselnden Schichten arbeitet (z. B. 06:00–14:00 mit 30 Min. Pause an drei Tagen und 14:00–22:00 mit 45 Min. Pause an zwei Tagen), berechnet der Rechner: 3 × 7,5 Std. + 2 × 7,25 Std. = 37 Stunden Wochenarbeitszeit.
Ja. Liegt die Endzeit vor der Startzeit, etwa bei 22:00 bis 06:00, rechnet der Rechner die Schicht über Mitternacht: 8 Stunden, mit 30 Minuten Pause also 7,5 Stunden. Tragen Sie die Schicht in der Zeile des Tages ein, an dem sie beginnt.
Der Rechner arbeitet auf Minutenbasis und liefert daher sehr präzise Ergebnisse. Wenn Sie beispielsweise von 08:07 bis 16:52 mit 37 Minuten Pause gearbeitet haben, zeigt der Rechner für den Tag exakt „8 Std. 8 Min.“. Erst die Wochensumme wird als Dezimalzahl auf zwei Nachkommastellen gerundet angezeigt (8,13 h).
Die CSV-Exportfunktion erlaubt es Ihnen, Ihre Arbeitszeitdaten in Programme wie Microsoft Excel, Google Sheets oder andere Tabellenkalkulationen zu importieren. Das ist besonders nützlich für die Monatsabrechnung, die Weitergabe an den Arbeitgeber oder für die eigene Steuerklärung als Freiberufler. So haben Sie Ihre Zeitdaten immer griffbereit und professionell dokumentiert.