IP + CIDR → Netzadresse, Broadcast, Hostbereich & Subnetzmaske
Ob Netzwerkadministrator, IT-Studierender oder erfahrener Systemingenieur – die korrekte Aufteilung eines IP-Adressraums in Subnetze ist eine der grundlegendsten Aufgaben in der Netzwerktechnik. Unser kostenloser Subnetz-Rechner hilft Ihnen, aus einer IP-Adresse und einer CIDR-Notation sofort alle wichtigen Netzwerkinformationen zu berechnen: Netzwerkadresse, Broadcast-Adresse, Host-Bereich und Subnetzmaske.
Subnetting bezeichnet die Aufteilung eines größeren IP-Netzwerks in kleinere, logisch getrennte Teilnetzwerke (Subnetze). Diese Technik ist aus modernen Netzwerken nicht wegzudenken, denn sie ermöglicht eine effiziente Nutzung von IP-Adressen, verbessert die Netzwerksicherheit und vereinfacht das Routing.
In einem Unternehmensnetzwerk beispielsweise können verschiedene Abteilungen – wie Buchhaltung, Entwicklung und HR – jeweils in eigene Subnetze eingeteilt werden. So wird verhindert, dass Broadcast-Pakete das gesamte Netzwerk überlasten, und es lassen sich gezielte Firewall-Regeln anwenden.
Die CIDR-Notation (Classless Inter-Domain Routing) gibt an, wie viele Bits der IP-Adresse für den Netzwerkanteil verwendet werden. Ein typisches Beispiel: 192.168.1.0/24 bedeutet, dass die ersten 24 Bits die Netzwerkadresse definieren und die verbleibenden 8 Bits für Hosts verfügbar sind – also maximal 254 nutzbare Hosts.
Die Bedienung unseres Rechners ist denkbar einfach. Geben Sie lediglich eine IP-Adresse zusammen mit der CIDR-Präfixlänge ein – zum Beispiel 10.0.0.1/22 – und erhalten Sie sofort folgende Ergebnisse:
Nehmen wir das Beispiel 192.168.10.50/26. Ein /26-Subnetz teilt einen /24-Block in vier gleich große Segmente auf. Der Rechner liefert folgende Werte:
Diese Informationen sind entscheidend, wenn Sie Router konfigurieren, Firewall-Regeln schreiben oder DHCP-Pools einrichten möchten.
Der Subnetz-Rechner wird in vielen realen Szenarien eingesetzt:
Unser Subnetz-Rechner konzentriert sich auf IPv4-Adressen, die nach wie vor in den meisten lokalen Netzwerken und vielen Internet-Infrastrukturen verwendet werden. IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits und werden in vier Oktetten dargestellt (z. B. 172.16.0.0). Mit der zunehmenden Verbreitung von IPv6 wird die Netzwerkverwaltung komplexer – für IPv4 bleibt der klassische Subnetz-Rechner jedoch das wichtigste Werkzeug.
Die Netzwerkadresse ist die erste Adresse eines Subnetzes und identifiziert das Netzwerk selbst – sie kann keinem Host zugewiesen werden. Die Broadcast-Adresse ist die letzte Adresse und wird verwendet, um alle Hosts im Subnetz gleichzeitig anzusprechen. Beide Adressen sind für Hosts nicht nutzbar.
Ein /24-Netzwerk hat 256 IP-Adressen (2⁸). Davon sind zwei reserviert: eine für die Netzwerkadresse und eine für die Broadcast-Adresse. Es bleiben also 254 nutzbare Host-Adressen.
Die Subnetzmaske 255.255.255.0 entspricht der CIDR-Notation /24. Sie zeigt an, dass die ersten drei Oktette (24 Bits) den Netzwerkanteil definieren und das letzte Oktett (8 Bits) für Hosts reserviert ist.
Ja, der Rechner funktioniert für alle gültigen IPv4-Adressen – sowohl für private Bereiche (10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12, 192.168.0.0/16) als auch für öffentliche IP-Adressen. Die Berechnung ist identisch.
Ein /30-Subnetz bietet nur 2 nutzbare Host-Adressen und wird typischerweise für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen zwei Routern eingesetzt. Es spart IP-Adressen, wenn nur zwei Endpunkte miteinander kommunizieren müssen.