Passwort-Entropie & Brute-Force-Dauer bei 10 Mrd. Versuchen/s
Dieser Rechner bewertet die Stärke deines Passworts anhand der Entropie – also der Anzahl möglicher Zeichenkombinationen. Er zeigt dir außerdem, wie lange ein moderner Angreifer mit 10 Milliarden Versuchen pro Sekunde bräuchte, um es zu knacken. So erkennst du auf einen Blick, ob dein Passwort wirklich sicher ist.
Beim Satz-Trick denkst du dir einen persönlichen Merksatz aus und nimmst von jedem Wort nur den Anfangsbuchstaben, ergänzt um Satzzeichen und Zahlen aus dem Satz. So entsteht eine Zeichenfolge, die zufällig wirkt, aber über den Satz leicht abrufbar bleibt.
Das BSI stellt Länge über Komplexität: Lieber eine lange Passphrase aus mehreren Wörtern als ein kurzes Passwort mit vielen Sonderzeichen. Je länger das Passwort, desto stärker steigt der Aufwand für einen Brute-Force-Angriff.
Bei kostenlosen Passwort-Managern werden meist Bitwarden und KeePass (bzw. KeePassXC) genannt: Bitwarden synchronisiert über die Cloud und läuft auf allen Geräten, KeePass speichert die Datenbank lokal. Beide sind Open Source, sodass der Code überprüfbar ist.
Es gibt keinen Passwortsafe, der für alle der beste ist – entscheidend sind Verschlüsselung nach aktuellem Stand, Zero-Knowledge-Prinzip, geprüfter Quellcode und Unterstützung deiner Geräte. Wer die Daten nicht in einer Cloud haben will, nimmt eine lokale Lösung wie KeePassXC, wer Komfort will, einen Cloud-Dienst wie Bitwarden oder 1Password.
"Besser" hängt vom Bedarf ab: Cloud-Manager wie Bitwarden oder 1Password bieten komfortablere Synchronisation, Sharing und modernere Apps, während KeePass mit lokaler Datenhaltung und voller Kontrolle punktet. Innerhalb der KeePass-Familie gilt KeePassXC als die aktuellere und bequemere Variante.
Der Google Passwortmanager ist stark an Chrome und das Google-Konto gebunden, bietet weniger Funktionen als eigenständige Manager (etwa Sichere Notizen, Freigaben, umfangreiche Sicherheitsprüfungen) und der Tresor ist standardmäßig über das Konto zugänglich, nicht über ein separates Master-Passwort. Fällt das Google-Konto aus oder wird es übernommen, betrifft das direkt alle gespeicherten Passwörter.
Empfehlenswert sind Apps, die Ende-zu-Ende verschlüsseln und ein Master-Passwort verwenden, etwa Bitwarden, 1Password oder KeePassXC mit passender Mobil-App. Wichtiger als die Marke ist, dass du den Tresor mit einem starken, einmaligen Master-Passwort und Zwei-Faktor-Authentifizierung absicherst.
Bitwarden ist die flexiblere Wahl: eigenes Master-Passwort, plattformunabhängige Apps, Freigaben und Sicherheitsberichte. Der Google Password Manager reicht aus, wenn du ausschließlich Chrome und Android nutzt und Komfort wichtiger ist als Funktionsumfang.
Ja, Passkeys sind sinnvoll, weil sie ohne übertragbares Geheimnis arbeiten und damit Phishing und Datenbank-Leaks weitgehend entschärfen. Du solltest sie aber auf mehreren Geräten oder in einem Manager hinterlegen und ein Fallback-Verfahren behalten, solange nicht alle Dienste Passkeys unterstützen.
Ein starkes Passwort ist die erste Verteidigungslinie gegen Hacker und Cyberkriminelle. Unser Passwort-Stärke-Rechner analysiert dein Passwort anhand der Passwort-Entropie und berechnet, wie lange ein Angreifer bei 10 Milliarden Versuchen pro Sekunde benötigen würde, um es zu knacken. Teste jetzt kostenlos, ob dein Passwort wirklich sicher ist.
Die Passwort-Entropie ist ein mathematisches Maß für die Unvorhersehbarkeit eines Passworts. Sie wird in Bit gemessen und zeigt, wie viele mögliche Kombinationen ein Angreifer im schlimmsten Fall ausprobieren müsste. Je höher die Entropie, desto sicherer das Passwort.
Die Formel lautet:
Entropie (in Bit) = Passwortlänge × log₂(Zeichenraum)
Der Zeichenraum hängt davon ab, welche Zeichen du verwendest:
Bei einem Brute-Force-Angriff probiert ein Angreifer systematisch alle möglichen Zeichenkombinationen aus, bis das richtige Passwort gefunden wird. Moderne Grafikkarten können dabei Milliarden von Versuchen pro Sekunde durchführen. Unser Rechner geht von einem realistischen Szenario mit 10 Milliarden (10¹⁰) Versuchen pro Sekunde aus – das entspricht einem leistungsstarken Angriffssystem.
Diese Zahlen verdeutlichen, warum Länge und Zeichenvielfalt so entscheidend sind.
Die Bedienung ist denkbar einfach:
Unser Rechner bewertet nicht nur – er hilft dir auch, bessere Passwörter zu erstellen. Hier sind die wichtigsten Empfehlungen:
Viele Online-Tools senden eingegebene Passwörter an externe Server – ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Unser Passwort-Stärke-Rechner läuft vollständig in deinem Browser. Das bedeutet: Kein Server empfängt dein Passwort, keine Datenbank speichert es. Du kannst das Tool also auch für echte Passwörter nutzen, ohne dir Sorgen um deine Privatsphäre machen zu müssen.
Unsere Bewertungsskala orientiert sich an aktuellen Sicherheitsempfehlungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie internationaler Standards:
Nein. Die gesamte Berechnung findet lokal in deinem Browser statt. Dein Passwort verlässt zu keinem Zeitpunkt dein Gerät. Es wird weder an unsere Server übertragen noch irgendwo gespeichert.
Passwort-Entropie misst, wie unvorhersehbar ein Passwort ist. Ein höherer Entropiewert in Bit bedeutet mehr mögliche Kombinationen und damit einen längeren Zeitaufwand für einen Brute-Force-Angriff. Ab 60 Bit Entropie gilt ein Passwort als stark.
10 Milliarden Versuche pro Sekunde (10¹⁰/s) entspricht der Rechenleistung eines modernen, leistungsstarken Angriffssystems, z. B. einem PC mit mehreren High-End-Grafikkarten. Dieser Wert gibt ein realistisches und konservatives Worst-Case-Szenario für die Sicherheitsbewertung.
Ein 8-Zeichen-Passwort mit allen Zeichenklassen hat etwa 52 Bit Entropie. Bei 10 Milliarden Versuchen pro Sekunde könnte es innerhalb von Tagen bis Wochen geknackt werden. Für sensible Konten wie Online-Banking oder E-Mail empfehlen wir mindestens 12–16 Zeichen.
Die Passwort-Stärke bezieht sich rein auf die mathematische Komplexität (Entropie). Die Passwort-Sicherheit umfasst zusätzlich, ob das Passwort in Datenlecks aufgetaucht ist, ob du es mehrfach verwendest und wie sicher der Dienst selbst ist. Unser Rechner bewertet die Stärke – für maximale Sicherheit empfehlen wir zusätzlich einen Passwort-Manager und die Zwei-Faktor-Authentifizierung.