Echte Autokosten pro km & Monat: Wertverlust, Sprit, Versicherung
Dieser Rechner zeigt Ihnen, was Ihr Auto pro Monat, pro Kilometer und pro Jahr kostet: Kraftstoff, Versicherung, Kfz-Steuer, Service und Reifen sowie – wenn Sie den Kaufpreis angeben – einen geschätzten Wertverlust (15 % des Kaufpreises im ersten Jahr, danach jährlich 15 % weniger). Finanzierung, Parken und Maut sind nicht enthalten.
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Addiere alle Kosten eines Jahres – Wertverlust, Kraftstoff oder Strom, Versicherung, Steuer, Wartung, Reifen, Reparaturen, Parken – und teile die Summe durch die im Jahr gefahrenen Kilometer. Das Ergebnis sind die Vollkosten pro Kilometer.
Bei Kleinwagen mit hoher Jahresfahrleistung liegen die Vollkosten pro Kilometer deutlich niedriger als bei großen Fahrzeugen mit wenig Laufleistung, weil sich Wertverlust und Fixkosten auf mehr Kilometer verteilen. Entscheidend sind deshalb Fahrzeugklasse, Anschaffungspreis und Jahreskilometer.
Der Kilometerpreis hängt von deinem konkreten Fahrzeug ab: Wertverlust und Versicherung machen meist mehr aus als der Kraftstoff. Rechne alle Jahreskosten zusammen und teile sie durch deine Jahresfahrleistung, um deinen eigenen Wert zu erhalten.
Als Orientierung dient dein monatliches Netto-Einkommen: Die gesamten Mobilitätskosten inklusive Wertverlust, Versicherung, Steuer, Sprit und Wartung sollten einen festen Anteil davon nicht überschreiten. Rechne also nicht mit der Rate allein, sondern mit den monatlichen Vollkosten.
Teile die Kosten in Fixkosten (Wertverlust, Versicherung, Kfz-Steuer, Garage, HU) und variable Kosten (Kraftstoff oder Strom, Öl, Reifen, Wartung, Reparaturen) auf und rechne beide auf ein Jahr hoch. Die Summe geteilt durch zwölf ergibt die monatlichen Autokosten.
Die 20/4/10-Regel ist eine Finanzierungsfaustregel für den Autokauf: mindestens 20 Prozent Anzahlung, maximal 4 Jahre Kreditlaufzeit und höchstens 10 Prozent des Bruttoeinkommens für alle laufenden Fahrzeugkosten. Wer diese Grenzen einhält, vermeidet in der Regel eine Überschuldung durch das Auto.
Drei Jahre bedeuten höhere Monatsraten, dafür bleibt das Fahrzeug meist innerhalb der Herstellergarantie und größere Reparaturen sind unwahrscheinlich. Vier Jahre senken die Rate, verlagern aber Wartung, Reifen und Verschleiß stärker zu dir – vergleiche deshalb die Gesamtkosten über die Laufzeit, nicht die Rate.
Eine verbreitete Faustregel setzt den Kaufpreis auf höchstens die Hälfte eines Brutto-Jahreseinkommens und die monatlichen Gesamtkosten auf einen kleinen Anteil des Nettoeinkommens. Wichtiger als der Kaufpreis sind dabei die Folgekosten aus Wertverlust, Versicherung und Verbrauch.
Ein Auto zu besitzen kostet weit mehr als nur den Kaufpreis. Der Autokosten-Rechner auf Simple Calculator hilft Ihnen dabei, die tatsächlichen Kosten pro Kilometer und pro Monat zu ermitteln – inklusive Wertverlust, Kraftstoff, Versicherung und allen weiteren laufenden Ausgaben. So behalten Sie Ihre Fahrzeugkosten immer im Blick.
Der Rechner fasst die wichtigsten Kostenfaktoren eines Fahrzeugs zusammen. Viele Autofahrer unterschätzen die tatsächlichen Gesamtkosten erheblich, weil sie nur an Spritkosten denken. Diese Posten schlüsselt das Tool auf:
Die Bedienung ist einfach. Geben Sie zunächst den Kaufpreis (optional, er wird nur für den Wertverlust gebraucht), das Fahrzeugalter in Jahren und die jährliche Fahrleistung in Kilometern ein. Anschließend tragen Sie den Verbrauch in Litern pro 100 km und den Kraftstoffpreis pro Liter ein.
Im nächsten Schritt erfassen Sie die Jahresbeträge für Versicherung, Kfz-Steuer, Service/Reparaturen und Reifen. Der Rechner zeigt daraufhin die Kosten pro Monat, pro Kilometer und pro Jahr (in Tausend Euro) sowie die Aufteilung in Wertverlust, Kraftstoff und Fixkosten pro Jahr.
Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Ein VW Golf (Kaufpreis 28.000 €, Fahrzeugalter 1 Jahr) mit 15.000 km Jahresfahrleistung. Als Wertverlust setzt der Rechner 15 % des Kaufpreises an, also 4.200 €. Kraftstoffkosten bei 7 l/100 km und 1,80 €/l ergeben 1.890 € jährlich. Hinzu kommen Versicherung (900 €), Kfz-Steuer (180 €) und Wartung (600 €, Reifen inklusive, Reifenfeld 0). Das ergibt Gesamtkosten von 7.770 € pro Jahr – der Rechner zeigt rund 648 € pro Monat und 0,52 € pro Kilometer. Eine Finanzierung käme noch hinzu.
Wer seine tatsächlichen Fahrzeugkosten kennt, trifft bessere finanzielle Entscheidungen. Der Autokosten-Rechner hilft Ihnen in verschiedenen Lebenssituationen:
Auch Elektroautos lassen sich durchrechnen, obwohl die Felder auf Liter lauten: Tragen Sie statt des Verbrauchs in Litern den Stromverbrauch in kWh pro 100 km und statt des Benzinpreises den Strompreis pro kWh ein – die Rechnung ist dieselbe. Zwei Fahrzeuge vergleichen Sie, indem Sie den Rechner nacheinander mit den Werten beider Autos füllen.
Nachdem Sie Ihre Kosten berechnet haben, können Sie gezielt an der Optimierung arbeiten:
Addieren Sie alle jährlichen Kosten (Wertverlust, Kraftstoff, Versicherung, Steuer, Service, Reifen) und teilen Sie die Summe durch Ihre jährliche Kilometerleistung. Der Rechner erledigt das automatisch; Finanzierungskosten rechnen Sie selbst hinzu.
Das hängt stark von Fahrzeug, Fahrleistung und Kaufpreis ab. Mit den Voreinstellungen ohne Kaufpreis zeigt der Rechner 0,30 € pro Kilometer an reinen Betriebskosten; mit Wertverlust und Finanzierung liegt der Wert deutlich höher.
Das hängt stark von den individuellen Konditionen ab. Leasing bietet planbare Kosten, aber kein Eigentum. Felder für Leasingrate oder Restwert hat der Rechner nicht: Er zeigt Betriebskosten und einen geschätzten Wertverlust. Für den Vergleich rechnen Sie die Leasingraten aufs Jahr hoch und addieren sie zu den Betriebskosten ohne Kaufpreis.
Ja, absolut. Gewerbliche Nutzer können zusätzlich die steuerlichen Absetzungsmöglichkeiten berücksichtigen. Der Rechner liefert die Basiskennzahlen, die für die betriebliche Kostenrechnung benötigt werden.
Empfehlenswert ist eine jährliche Überprüfung, insbesondere nach Änderungen bei Kraftstoffpreisen, Versicherungsprämien oder wenn größere Reparaturen anfallen. So behalten Sie stets die Kontrolle über Ihr Budget.