Echte Autokosten pro km & Monat: Wertverlust, Sprit, Versicherung
Dieser Rechner zeigt Ihnen, was Ihr Auto wirklich kostet – nicht nur den Sprit, sondern auch Wertverlust, Versicherung, Steuer und Wartung. Alle laufenden Kosten werden auf den Kilometer und den Monat heruntergerechnet. So sehen Sie auf einen Blick, ob sich Ihr Fahrzeug wirklich lohnt.
Addiere alle Kosten eines Jahres – Wertverlust, Kraftstoff oder Strom, Versicherung, Steuer, Wartung, Reifen, Reparaturen, Parken – und teile die Summe durch die im Jahr gefahrenen Kilometer. Das Ergebnis sind die Vollkosten pro Kilometer.
Bei Kleinwagen mit hoher Jahresfahrleistung liegen die Vollkosten pro Kilometer deutlich niedriger als bei großen Fahrzeugen mit wenig Laufleistung, weil sich Wertverlust und Fixkosten auf mehr Kilometer verteilen. Entscheidend sind deshalb Fahrzeugklasse, Anschaffungspreis und Jahreskilometer.
Der Kilometerpreis hängt von deinem konkreten Fahrzeug ab: Wertverlust und Versicherung machen meist mehr aus als der Kraftstoff. Rechne alle Jahreskosten zusammen und teile sie durch deine Jahresfahrleistung, um deinen eigenen Wert zu erhalten.
Als Orientierung dient dein monatliches Netto-Einkommen: Die gesamten Mobilitätskosten inklusive Wertverlust, Versicherung, Steuer, Sprit und Wartung sollten einen festen Anteil davon nicht überschreiten. Rechne also nicht mit der Rate allein, sondern mit den monatlichen Vollkosten.
Teile die Kosten in Fixkosten (Wertverlust, Versicherung, Kfz-Steuer, Garage, HU) und variable Kosten (Kraftstoff oder Strom, Öl, Reifen, Wartung, Reparaturen) auf und rechne beide auf ein Jahr hoch. Die Summe geteilt durch zwölf ergibt die monatlichen Autokosten.
Die 20/4/10-Regel ist eine Finanzierungsfaustregel für den Autokauf: mindestens 20 Prozent Anzahlung, maximal 4 Jahre Kreditlaufzeit und höchstens 10 Prozent des Bruttoeinkommens für alle laufenden Fahrzeugkosten. Wer diese Grenzen einhält, vermeidet in der Regel eine Überschuldung durch das Auto.
Drei Jahre bedeuten höhere Monatsraten, dafür bleibt das Fahrzeug meist innerhalb der Herstellergarantie und größere Reparaturen sind unwahrscheinlich. Vier Jahre senken die Rate, verlagern aber Wartung, Reifen und Verschleiß stärker zu dir – vergleiche deshalb die Gesamtkosten über die Laufzeit, nicht die Rate.
Eine verbreitete Faustregel setzt den Kaufpreis auf höchstens die Hälfte eines Brutto-Jahreseinkommens und die monatlichen Gesamtkosten auf einen kleinen Anteil des Nettoeinkommens. Wichtiger als der Kaufpreis sind dabei die Folgekosten aus Wertverlust, Versicherung und Verbrauch.
Bei einer Ballonfinanzierung hast du meist drei Optionen: Schlussrate umschulden und in weiteren Monatsraten abzahlen, das Auto verkaufen und mit dem Erlös die Rate ablösen, oder – bei vereinbartem Rückgaberecht – das Fahrzeug an den Händler zurückgeben. Sprich früh mit der Bank, bevor die Rate fällig wird.
Ein Auto zu besitzen kostet weit mehr als nur den Kaufpreis. Der Autokosten-Rechner auf Simple Calculator hilft Ihnen dabei, die tatsächlichen Kosten pro Kilometer und pro Monat zu ermitteln – inklusive Wertverlust, Kraftstoff, Versicherung und allen weiteren laufenden Ausgaben. So behalten Sie Ihre Fahrzeugkosten immer im Blick.
Der Rechner berücksichtigt alle relevanten Kostenfaktoren, die beim Betrieb eines Fahrzeugs entstehen. Viele Autofahrer unterschätzen die tatsächlichen Gesamtkosten erheblich, weil sie nur an Spritkosten denken. Unser Tool schlüsselt sämtliche Ausgaben transparent auf:
Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Geben Sie zunächst die Fahrzeugdaten ein: Kaufpreis, aktuellen Restwert sowie die jährliche Fahrleistung in Kilometern. Anschließend tragen Sie die laufenden Kosten ein – Kraftstoffverbrauch pro 100 km, aktuellen Benzin- oder Dieselpreis sowie Ihre monatlichen Versicherungsprämien.
Im nächsten Schritt erfassen Sie weitere fixe und variable Kosten wie Kfz-Steuer, geschätzte Wartungskosten pro Jahr und eventuelle Finanzierungskosten. Der Rechner ermittelt daraufhin automatisch die Gesamtkosten pro Monat sowie den präzisen Kostensatz pro Kilometer. Das Ergebnis zeigt Ihnen eine übersichtliche Aufschlüsselung aller Kostenpositionen.
Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Ein VW Golf (Neuwagen, 28.000 €) mit 15.000 km Jahresfahrleistung. Der Wertverlust im ersten Jahr beträgt rund 3.500 €. Kraftstoffkosten bei 7 l/100 km und 1,80 €/l ergeben etwa 1.890 € jährlich. Hinzu kommen Versicherung (900 €), Kfz-Steuer (180 €), Wartung (600 €) und Finanzierungskosten (840 €). Das ergibt Gesamtkosten von rund 7.910 € pro Jahr – also etwa 659 € pro Monat oder 0,53 € pro Kilometer. Viele wären überrascht, wie hoch dieser Wert tatsächlich ist.
Wer seine tatsächlichen Fahrzeugkosten kennt, trifft bessere finanzielle Entscheidungen. Der Autokosten-Rechner hilft Ihnen in verschiedenen Lebenssituationen:
Der Rechner eignet sich auch hervorragend für den Vergleich zwischen Elektrofahrzeugen und Verbrennern. Während ein Elektroauto höhere Anschaffungskosten hat, fallen Kraftstoff- und Wartungskosten deutlich niedriger aus. Strom kostet pro 100 km oft nur ein Drittel von Benzin. Zudem entfallen Kfz-Steuer (in Deutschland zumindest in den ersten Jahren) und viele Wartungsposten. Geben Sie einfach die entsprechenden Werte ein und vergleichen Sie die Ergebnisse direkt.
Nachdem Sie Ihre Kosten berechnet haben, können Sie gezielt an der Optimierung arbeiten:
Addieren Sie alle jährlichen Kosten (Wertverlust, Kraftstoff, Versicherung, Steuer, Wartung, Finanzierung) und teilen Sie die Summe durch Ihre jährliche Kilometerleistung. Unser Rechner erledigt das automatisch und in Echtzeit.
Je nach Fahrzeugklasse und Nutzungsprofil liegt der Kostensatz zwischen 0,30 € und 0,80 € pro Kilometer. Kleinwagen sind naturgemäß günstiger, Luxusfahrzeuge oder SUVs deutlich teurer.
Das hängt stark von den individuellen Konditionen ab. Leasing bietet planbare Kosten, aber kein Eigentum. Mit dem Autokosten-Rechner können Sie beide Optionen direkt vergleichen, indem Sie Leasingrate und Restwert entsprechend eintragen.
Ja, absolut. Gewerbliche Nutzer können zusätzlich die steuerlichen Absetzungsmöglichkeiten berücksichtigen. Der Rechner liefert die Basiskennzahlen, die für die betriebliche Kostenrechnung benötigt werden.
Empfehlenswert ist eine jährliche Überprüfung, insbesondere nach Änderungen bei Kraftstoffpreisen, Versicherungsprämien oder wenn größere Reparaturen anfallen. So behalten Sie stets die Kontrolle über Ihr Budget.