Täglichen Futterbedarf für Hund & Katze berechnen
Dieser Futterrechner schätzt den täglichen Energiebedarf deines Hundes oder deiner Katze aus Körpergewicht und Lebensphase (Welpe oder Kätzchen, kastriert, unkastriert, wenig oder sehr aktiv). Er multipliziert den Ruheenergiebedarf RER = 70 × Gewicht in kg hoch 0,75 mit den Faktoren der AAHA-Leitlinie 2021 und zeigt dazu ungefähre Gramm Nass- und Trockenfutter. Gleiche das Ergebnis mit dem Gewichtsverlauf und dem Rat deiner Tierarztpraxis ab.
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Üblich ist die Rechnung über den Energiebedarf: Der Ruhebedarf beträgt 70 × Körpergewicht in kg hoch 0,75 kcal, er wird mit einem Faktor für Lebensphase und Aktivität multipliziert (etwa 1,6 für einen kastrierten erwachsenen Hund oder 1,2 für eine kastrierte Katze). Den Tagesbedarf in kcal teilst du durch den Energiegehalt des Futters und erhältst die Gramm pro Tag, die du auf die Mahlzeiten verteilst.
Die Grammzahl pro Tag hängt vom Gewicht des Tieres, seinem Aktivitätsniveau und der Energiedichte des Futters ab – ein sehr aktiver Hund braucht deutlich mehr als ein ruhiger Senior. Die Herstellerangabe auf der Packung ist ein Startwert, den du nach Gewichtsverlauf und Körperkondition anpasst.
Du rechnest zuerst den Ruhebedarf aus (70 × Körpergewicht in kg hoch 0,75) und multiplizierst ihn mit dem Faktor für die Lebensphase, zum Beispiel 1,6 für einen kastrierten und 1,8 für einen unkastrierten erwachsenen Hund. Ein kastrierter 20-kg-Hund kommt so auf rund 1.059 kcal, also etwa 303 g Trockenfutter mit 350 kcal pro 100 g. Die Tagesration verteilst du auf zwei oder mehr Mahlzeiten und korrigierst sie regelmäßig anhand des Gewichts.
Fütterungstabellen ordnen jedem Gewichtsbereich eine empfohlene Tagesmenge zu, meist getrennt nach Trocken- und Nassfutter. Sie sind nur Richtwerte, weil Energiedichte des Futters und Aktivität des Hundes stark schwanken.
Trockenfutter enthält kaum Wasser und damit ein Vielfaches an Energie pro Gramm, weshalb du davon nur einen Bruchteil der Nassfuttermenge brauchst. Maßgeblich ist die Kalorienangabe je 100 Gramm auf beiden Packungen – darüber rechnest du exakt um.
Die Tagesration richtet sich nach dem Energiebedarf des Hundes, nicht nach der Futterart: Bei einer Mischfütterung reduzierst du beide Komponenten anteilig, sodass die Summe der Kalorien dem Bedarf entspricht. Kontrolliere das Gewicht regelmäßig und passe die Mengen an.
Nassfutter sättigt bei gleicher Kalorienzahl in der Regel besser, weil der hohe Wasseranteil für mehr Volumen im Magen sorgt. Trockenfutter ist energiedichter, sodass die gleiche Energiemenge in einer kleinen Portion steckt.
Bei einer Mischfütterung rechnest du beide Anteile auf den Gesamtenergiebedarf um und verringerst jede Komponente entsprechend, statt die volle Herstellerempfehlung beider Futter zu geben. Viele füttern Nass- und Trockenfutter in getrennten Mahlzeiten, weil sie unterschiedlich schnell verdaut werden.
Wie viel Futter braucht mein Hund, wie viel meine Katze? Der Futterrechner schätzt den täglichen Energiebedarf deines Tieres in Kilokalorien und rechnet ihn in ungefähre Gramm Nass- und Trockenfutter um. Du wählst die Tierart, gibst das Körpergewicht ein und wählst die Lebensphase. Die Faktoren stammen aus den Nutrition and Weight Management Guidelines der American Animal Hospital Association (AAHA, 2021).
Zuerst bestimmt der Rechner den Ruheenergiebedarf (RER), also die Energie, die ein Tier in Ruhe verbraucht:
RER = 70 × Körpergewicht in kg0,75
Diesen Wert multipliziert er mit einem Faktor für Tierart und Lebensphase. Das Ergebnis ist der Tagesbedarf in kcal. Unter dem Ergebnis stehen RER und Faktor, damit du die Rechnung nachvollziehen kannst.
Wo die AAHA-Leitlinie eine Spanne nennt (etwa 1,4–1,6 für kastrierte Hunde oder 1,2–1,4 für kastrierte Katzen), verwendet der Rechner einen festen Wert aus dieser Spanne. Die Leitlinie weist auch darauf hin, dass ruhige Tiere und reine Wohnungstiere oft weniger brauchen. Das Ergebnis ist deshalb ein Startwert: Wiege dein Tier regelmäßig und passe die Menge an, wenn es zu- oder abnimmt.
Für die Grammangaben nimmt der Rechner feste Energiedichten an: Nassfutter 100 kcal pro 100 g und Trockenfutter 350 kcal pro 100 g. Echte Produkte weichen davon ab. Steht auf deiner Packung ein anderer Wert, rechnest du selbst um: Tagesbedarf ÷ kcal pro 100 g × 100. Bei 630 kcal und einem Trockenfutter mit 380 kcal/100 g sind das rund 166 g.
Fütterst du gemischt, teilst du den Tagesbedarf auf. Bei 630 kcal und halb Nass-, halb Trockenfutter kommen 315 kcal aus Nassfutter (315 g bei 100 kcal/100 g) und 315 kcal aus Trockenfutter (90 g bei 350 kcal/100 g). Eine eigene Einstellung für Mischfütterung hat der Rechner nicht.
RER = 70 × 300,75 ≈ 897 kcal. Mal 1,6 ergibt 1.436 kcal am Tag, also rund 410 g Trockenfutter oder 1.436 g Nassfutter. Derselbe Hund unkastriert (Faktor 1,8) kommt auf 1.615 kcal (461 g Trockenfutter), als sehr aktiver Arbeitshund (2,0) auf 1.795 kcal (513 g).
RER ≈ 216 kcal, mal 1,2 ergibt 260 kcal: etwa 260 g Nassfutter oder 74 g Trockenfutter. Ist die Katze wenig aktiv oder neigt sie zu Übergewicht (Faktor 1,0), sind es 216 kcal, also 216 g Nass- oder 62 g Trockenfutter.
RER ≈ 394 kcal, mal 3,0 ergibt 1.181 kcal, also rund 337 g Trockenfutter mit 350 kcal/100 g. Ab dem vierten Monat gilt der Faktor 2,0: 787 kcal oder 225 g. Hat das Welpenfutter einen anderen Energiegehalt, rechne mit dem Wert auf der Packung und trage das aktuelle Gewicht regelmäßig neu ein.
Es ist ein Richtwert nach einer tiermedizinischen Standardformel. Der tatsächliche Bedarf einzelner Tiere kann deutlich darüber oder darunter liegen. Maßgeblich ist, ob dein Tier sein Gewicht und eine gute Körperkondition hält.
Die AAHA-Leitlinie setzt für kastrierte Tiere niedrigere Faktoren an als für unkastrierte. Im Rechner sind das beim Hund 1,6 statt 1,8 und bei der Katze 1,2 statt 1,4.
Die Formel kennt keine Rassen, nur das Körpergewicht. Ob Chihuahua oder Dogge: Gib das aktuelle Gewicht ein. Bei deutlich übergewichtigen Tieren gehört die Rechnung mit dem Zielgewicht in tierärztliche Hand.
Immer dann, wenn sich das Gewicht oder die Lebensphase ändert, etwa nach der Kastration, wenn ein Welpe vier Monate alt wird oder wenn ein Hund deutlich weniger Bewegung bekommt als zuvor.
Nein. Die Faktoren gelten nur für Hunde und Katzen.