Volumen, Heizleistung & Filterleistung berechnen
Der Aquariumrechner ermittelt das genaue Wasservolumen deines Beckens anhand von Länge, Breite und Höhe – und empfiehlt darauf basierend die passende Heiz- und Filterleistung. Die Berechnung folgt der einfachen Formel Länge × Breite × Höhe (in cm) ÷ 1000 für Liter. So weißt du sofort, welche Geräte du für ein gesundes Aquarium brauchst.
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Du multiplizierst Länge, Breite und Höhe der Innenmaße in Zentimetern und rechnest das Ergebnis von Kubikzentimetern in Liter um. Für das tatsächliche Wasservolumen ziehst du noch den Rand ab, der nicht bis oben gefüllt wird, sowie das Volumen von Bodengrund und Dekoration.
Das Bruttovolumen ergibt sich aus Länge mal Breite mal Höhe, umgerechnet von Kubikzentimetern in Liter. Real passt weniger Wasser hinein, weil Bodengrund, Steine, Wurzeln und der freie Rand unter der Oberkante abgehen.
Die Stromkosten ergeben sich aus der Leistung von Heizer, Filter und Beleuchtung, ihrer täglichen Laufzeit und deinem Strompreis pro Kilowattstunde. Den größten Anteil hat meist der Heizstab, weil er umso häufiger anspringt, je kühler der Raum ist.
Das hängt neben der Länge auch von Breite und Höhe ab, deshalb reicht die Kantenlänge allein nicht aus. Erst Länge mal Breite mal Höhe in Zentimetern, umgerechnet in Liter, ergibt das Volumen.
Das richtet sich nach Endgröße, Schwimmverhalten und Revierbedarf der Arten, nicht nach einer festen Stückzahl. Kleine Schwarmfische lassen sich in einem Becken dieser Länge in mehreren Gruppen halten, größere oder territoriale Arten dagegen kaum.
Du erhältst das Volumen, indem du Länge, Breite und Höhe in Zentimetern multiplizierst und in Liter umrechnest. Das nutzbare Wasservolumen liegt darunter, da Kies, Dekoration und der ungefüllte Rand Platz wegnehmen.
Die laufenden Kosten setzen sich aus Strom für Heizer, Filter und Licht sowie Futter, Wasseraufbereitung und Ersatzteilen wie Filtermaterial zusammen. Wie hoch der Stromanteil ausfällt, hängt von der Raumtemperatur, den Laufzeiten und deinem Tarif ab.
Geeignet sind kleinbleibende Arten wie Zwerggarnelen, Schnecken und kleine Schwarmfische, etwa Bärblinge oder Zwergpanzerwelse. Größere Buntbarsche, Goldfische oder Fische mit hohem Schwimmbedarf gehören nicht in ein Becken dieser Größe.
Entscheidend ist die zulässige Flächenlast der Geschossdecke, also das Gewicht verteilt auf die Standfläche von Becken und Unterschrank. Übliche Wohnungsbecken sind unproblematisch; bei sehr großen Aquarien solltest du Vermieter und im Zweifel einen Statiker fragen und die Haftpflicht prüfen.
Wie viel Wasser fasst mein Becken, wie schwer ist es gefüllt und welche Technik passt dazu? Der Aquariumrechner rechnet aus den Außenmaßen und der Glasstärke das Netto- und Brutto-Volumen, das Wassergewicht sowie Richtwerte für Heizleistung und Filterleistung aus.
Bodengrund, Steine, Deko und der Abstand zwischen Wasserspiegel und Rand verringern die tatsächliche Wassermenge zusätzlich. Diesen Abzug macht der Rechner nicht. Liegt der Wasserspiegel zum Beispiel 3 cm unter der Kante, fehlen bei einem 80 × 35 cm großen Becken mit 6 mm Glas rund 8 Liter.
Das Brutto-Volumen beträgt 80 × 35 × 45 ÷ 1000 = 126 Liter. Netto sind es (80 − 1,2) × (35 − 1,2) × (45 − 0,6) ÷ 1000 ≈ 118 Liter, also rund 118 kg Wasser. Der Rechner empfiehlt dafür etwa 118 Watt Heizleistung und eine Filterleistung von etwa 355 Litern pro Stunde.
Die Empfehlung folgt der Faustregel 1 Watt pro Liter. Der Rechner fragt weder Raum- noch Wassertemperatur ab und passt den Wert nicht an. Steht das Becken in einem kühlen Raum oder soll das Wasser deutlich wärmer sein als die Umgebung, wählst du einen stärkeren Heizer.
Der Rechner setzt die dreifache Umwälzung des Netto-Volumens pro Stunde an. Viele Aquarianer wählen bei dichtem Besatz eine höhere Umwälzung; vergleiche die Angabe mit der Stundenleistung des Filters, den du kaufen möchtest.
Der Rechner gibt keine Besatzempfehlung. Wie viele Fische ein Becken verträgt, hängt von Art, Endgröße, Verhalten, Einrichtung und Filterung ab. Informiere dich zu den Arten, die du halten möchtest.
Länge × Breite × Höhe in Zentimetern, geteilt durch 1000, ergibt Liter. Der Rechner zieht zusätzlich die Glasstärke ab und zeigt das Netto-Volumen; Bodengrund und Deko zieht er nicht ab.
Außenmaße. Der Rechner zieht die Glasstärke selbst ab. Gibst du Innenmaße ein, wird das Glas doppelt abgezogen. Hast du nur Innenmaße, rechnest du Länge × Breite × Wasserhöhe ÷ 1000 direkt.
Der Rechner nimmt 1 Watt pro Liter Netto-Volumen, für 118 Liter also etwa 118 Watt. Temperaturen fließen nicht ein.
Der Rechner empfiehlt das Dreifache des Netto-Volumens pro Stunde, für ein Becken mit 100 Litern netto also 300 Liter pro Stunde.
Ja, der Rechner ist kostenlos und ohne Registrierung nutzbar.