Aszendent, Sternzeichen und Mondzeichen aus Geburtsdatum, -zeit und -ort
Der Aszendent ist das Tierkreiszeichen, das im Moment deiner Geburt am östlichen Horizont aufging. Er hängt von Geburtszeit und Geburtsort ab und wechselt etwa alle zwei Stunden. Der Rechner ermittelt ihn astronomisch aus Sternzeit, Schiefe der Ekliptik und Breitengrad, berücksichtigt die Sommerzeit deines Geburtsjahres automatisch und zeigt dazu Sonnen- und Mondzeichen.
Für den Aszendenten brauchst du drei Angaben: Geburtsdatum, Geburtszeit auf die Minute und Geburtsort. Er wandert in 24 Stunden einmal durch alle zwölf Zeichen, im Schnitt also alle zwei Stunden ein Zeichen; bei Geburt um Sonnenaufgang ist der Aszendent meist dasselbe Zeichen wie das Sternzeichen, um Sonnenuntergang das gegenüberliegende. Ohne Geburtszeit lässt er sich nicht bestimmen.
Geburtsdatum, Geburtszeit und Geburtsort in den Rechner eingeben. Die Geburtszeit steht in der Geburtsurkunde, im Mutterpass oder beim Standesamt des Geburtsorts. Ohne Uhrzeit geht es nicht, weil der Aszendent etwa alle zwei Stunden das Zeichen wechselt.
Mit diesem Rechner, ohne Anmeldung und ohne dass Daten übertragen werden. Von Hand geht es über die Sternzeit: Weltzeit der Geburt, Sternzeit in Greenwich, plus Längengrad, dann die Aszendentenformel mit Breitengrad und Schiefe der Ekliptik. Das ist Trigonometrie, aber fehleranfällig.
In der Astrologie steht er für die Außenwirkung: wie jemand auftritt, wie andere ihn zuerst wahrnehmen und wie er auf Neues zugeht. Das Sternzeichen beschreibt dagegen den Kern der Persönlichkeit. Der Rechner zeigt zu jedem Aszendenten eine kurze Deutung.
Tabellen nach Sternzeichen und Geburtsstunde sind Näherungen und oft ein Zeichen daneben, weil die Zeichen unterschiedlich schnell aufgehen und Sommerzeit und Geburtsort fehlen. Der Rechner ersetzt die Tabelle durch die exakte Rechnung.
Im Durchschnitt ja, tatsächlich aber ungleichmäßig. In Deutschland gehen Steinbock, Wassermann, Fische, Widder, Stier und Zwillinge in rund einer Stunde auf, Krebs bis Schütze brauchen zwei bis drei Stunden. Deshalb sind Krebs- und Löwe-Aszendenten häufiger als Widder- oder Fische-Aszendenten.
Wähle „Anderer Ort" und gib Breiten- und Längengrad ein, zum Beispiel aus einer Karten-App, sowie den UTC-Versatz, der dort zur Geburtszeit galt. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz reicht die nächste größere Stadt, wenige Kilometer verändern das Ergebnis kaum.
Der Deszendent ist der Punkt gegenüber dem Aszendenten, das Zeichen, das bei der Geburt im Westen unterging; er steht für Partnerschaft. Das Medium Coeli (MC) ist der höchste Punkt der Ekliptik zum Geburtszeitpunkt und beginnt das zehnte Haus; es steht für Beruf und Ziele.
Drei Angaben: Geburtsdatum, Geburtszeit auf die Minute und Geburtsort. Die Uhrzeit steht in der Geburtsurkunde oder im Mutterpass; die meisten Standesämter geben sie auf Anfrage heraus. Ohne Uhrzeit lässt sich der Aszendent nicht bestimmen, denn er wandert im Lauf eines Tages einmal durch alle zwölf Tierkreiszeichen.
Der Aszendent ist der Grad der Ekliptik, der im Moment der Geburt am östlichen Horizont aufsteigt, also das Tierkreiszeichen, das gerade „aufgeht". Das Sternzeichen beschreibt in der Astrologie den Kern der Persönlichkeit, der Aszendent die Wirkung nach außen und den ersten Eindruck. Er bestimmt außerdem das erste Haus des Horoskops und damit die Häuserverteilung. Der gegenüberliegende Punkt ist der Deszendent, der höchste Punkt der Ekliptik das Medium Coeli (MC).
Aus der Geburtszeit wird zuerst die Weltzeit gebildet, wobei die Sommerzeit des Geburtsjahres automatisch berücksichtigt wird. Daraus entsteht die Sternzeit in Greenwich und mit dem Längengrad des Geburtsorts die örtliche Sternzeit. Sie ist die Rektaszension des Medium Coeli (RAMC). Zusammen mit der Schiefe der Ekliptik ε und dem Breitengrad φ ergibt sich der Aszendent aus tan(ASC) = cos(RAMC) ÷ −(sin(RAMC) × cos ε + tan φ × sin ε). Sonnen- und Mondposition kommen aus den Reihen von Jean Meeus mit rund 0,01° und 0,1° Genauigkeit. Alles läuft im Browser, Geburtsdaten werden nicht übertragen.
Die Geburtszeit in der Urkunde ist die damals gültige Ortszeit. In Deutschland gilt seit 1980 wieder Sommerzeit (Ende März bis Ende September, seit 1996 bis Ende Oktober), zwischen 1950 und 1979 gab es keine. Von 1945 bis 1949 galten Sommerzeiten mit wechselnden Terminen, 1947 sogar eine Hochsommerzeit, die der Normalzeit um zwei Stunden vorausging. Der Rechner kennt diese Regeln für Deutschland, Österreich und die Schweiz; im Zweifel lässt sich Normal- oder Sommerzeit von Hand wählen. Für Orte außerhalb gibst du Koordinaten und den damaligen UTC-Versatz selbst ein.
Aszendententabellen nach Sternzeichen und Geburtsstunde sind Näherungen: Sie unterstellen einen festen Ort und ignorieren, dass die Zeichen unterschiedlich schnell aufgehen. In unseren Breiten steigen Steinbock bis Zwillinge in etwa einer Stunde auf, Krebs bis Schütze brauchen bis zu drei Stunden. Dazu kommen Datum, Sommerzeit und Längengrad. Wer um Sonnenaufgang geboren ist, hat meist denselben Aszendenten wie sein Sternzeichen; wer um Sonnenuntergang geboren ist, den gegenüberliegenden. Alles dazwischen rechnet der Rechner exakt.
Der Rechner zeigt neben dem Aszendenten die Position von Sonne und Mond. Die Sonne bestimmt das Sternzeichen; an den Grenztagen um den 20. bis 23. eines Monats entscheidet die Geburtszeit, welches Zeichen es ist. Der Mond wechselt alle zweieinhalb Tage das Zeichen; das Mondzeichen steht in der Astrologie für Gefühle und Bedürfnisse.
Liegt der Aszendent innerhalb eines Grads an einer Zeichengrenze, verändern schon vier Minuten Geburtszeit das Ergebnis; der Rechner weist darauf hin. Für Städte wird der Stadtmittelpunkt verwendet, das genügt, weil ein Kilometer nur Bruchteile einer Bogenminute ausmacht. Ob und was der Aszendent über einen Menschen aussagt, ist eine Frage der Astrologie, nicht der Astronomie; die Rechnung selbst ist dieselbe wie in jedem Horoskopprogramm.