Solarertrag, Eigenverbrauch & jährliche Ersparnis der PV-Anlage berechnen
Der Solarrechner schätzt Jahresertrag, Eigenverbrauch, Einspeisung und den jährlichen Vorteil deiner Photovoltaikanlage aus Anlagenleistung, spezifischem Ertrag (vorbelegt 950 kWh/kWp), Ausrichtung, Stromverbrauch, Speicher, Strompreis und Einspeisevergütung. Teilst du den Anschaffungspreis durch den jährlichen Vorteil, erhältst du eine grobe Amortisationszeit.
Danke für dein Feedback!
Ja. Der PV-Rechner hier schätzt kostenlos Ertrag, Eigenverbrauch und jährlichen Vorteil mit dem vorbelegten spezifischen Ertrag von 950 kWh pro kWp für ein Süddach in Deutschland; den Wert können Sie im Feld ändern. Für einen standortgenauen Ertrag gibt es das kostenlose PVGIS-Tool der EU-Kommission, das Wetterdaten für jede Adresse nutzt. Eine Anlage mit 10 kWp nach Süden bringt im Rechner 9.500 kWh im Jahr, nach Osten oder Westen 7.125 kWh.
Teile den Zielertrag durch den spezifischen Jahresertrag pro Kilowatt-Peak an deinem Standort, dann erhältst du die nötige Anlagengröße in kWp. In Deutschland liegt dieser spezifische Ertrag je nach Region, Ausrichtung und Neigung deutlich auseinander, deshalb schwankt auch die erforderliche Modulfläche.
Als Faustregel orientiert sich die Speicherkapazität am täglichen Stromverbrauch am Abend und in der Nacht sowie an der Anlagenleistung in kWp. Größere Speicher erhöhen den Autarkiegrad nur noch wenig, verteuern die Anlage aber weiter, deshalb rechnet man Kapazität gegen Mehrkosten.
Marktübersichten nennen für 2026 rund 1.000 bis 1.600 € je kWp, für 10 kWp also 10.000 bis 16.000 € ohne Speicher. Ein Speicher kostet laut Verbraucherzentrale 300 bis 700 € je kWh Kapazität (Stand Juli 2026), 10 kWh also 3.000 bis 7.000 €. Seit 2023 fällt auf private Anlagen keine Mehrwertsteuer an. Die Kosten rechnet der PV-Rechner nicht, er zeigt Ertrag und jährlichen Vorteil.
Im Dezember oft nur 5 bis 10 kWh pro Tag, an trüben Tagen deutlich weniger, im Juni dagegen 40 bis 50 kWh. Übers Jahr rechnet der Rechner mit dem vorbelegten Wert von 950 kWh pro kWp, bei 10 kWp nach Süden also 9.500 kWh; davon entfällt auf November bis Februar nur ein kleiner Teil. Für den Winterbedarf lohnt es sich deshalb nicht, die Anlage nach dem Dezember-Ertrag auszulegen.
Im Winter bringt der Speicher wenig, weil die Anlage kaum Überschuss erzeugt: Im Dezember liefert eine 10-kWp-Anlage oft nur 5 bis 10 kWh am Tag, die das Haus meist sofort verbraucht. Seinen Nutzen hat der Speicher von März bis Oktober, wenn Mittagsstrom abends genutzt wird. Laut Verbraucherzentrale hebt ein passender Speicher den selbst gedeckten Anteil des Verbrauchs von rund 30 auf bis zu 70 %. Der Rechner zeigt das nur als Jahreswert, nicht nach Monaten.
Damit ist eine Begrenzung der Einspeiseleistung gemeint: Der Wechselrichter darf nur einen festgelegten Anteil der installierten Leistung ins Netz abgeben, der Rest muss selbst verbraucht oder abgeregelt werden. Ob und in welcher Höhe eine solche Begrenzung für deine Anlage gilt, hängt vom Inbetriebnahmejahr und den Vorgaben deines Netzbetreibers ab.
Eine Photovoltaikanlage ist eine der sinnvollsten Investitionen für Hausbesitzer und Unternehmen, die langfristig Energiekosten sparen und ihren CO₂-Fußabdruck reduzieren möchten. Doch bevor Sie in eine Solaranlage investieren, stellt sich die entscheidende Frage: Lohnt es sich wirklich? Unser kostenloser PV-Rechner gibt Ihnen in wenigen Schritten eine fundierte Antwort – transparent, präzise und ohne Fachwissen.
Unser Solarrechner ermöglicht es Ihnen, die wichtigsten Kennzahlen einer Photovoltaikanlage zu berechnen. Er berücksichtigt dabei sowohl technische als auch wirtschaftliche Parameter und liefert Ihnen eine realistische Einschätzung Ihrer Investition.
Die Bedienung ist denkbar einfach. Sie müssen kein Ingenieur sein, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten. Geben Sie folgende Werte ein:
Geben Sie die Nennleistung Ihrer geplanten Anlage in Kilowattpeak (kWp) ein. Ein typisches Einfamilienhaus hat eine Anlage zwischen 5 und 15 kWp. Wählen Sie außerdem die Ausrichtung des Dachs. Das Feld spezifischer Ertrag (kWh/kWp·a) ist mit 950 kWh pro kWp und Jahr vorbelegt, einem mittleren Wert für ein gut geneigtes Süddach in Deutschland; im Süden ist oft etwas mehr möglich, im Norden etwas weniger. Den Wert für Ihren Standort liefert das kostenlose PVGIS-Tool der EU-Kommission; tragen Sie ihn in das Feld ein. Der Rechner multipliziert ihn mit dem Faktor der Ausrichtung.
Tragen Sie Ihren jährlichen Haushaltsstromverbrauch in kWh ein. Ein durchschnittlicher Haushalt mit 4 Personen verbraucht rund 4.000 kWh pro Jahr. Optional geben Sie die Kapazität eines Batteriespeichers an. Daraus schätzt der Rechner Eigenverbrauch, Autarkie und Eigenverbrauchsquote. Als Richtwert nennt die Verbraucherzentrale ohne Speicher eine Autarkie von etwa 30 %, mit passend dimensioniertem Speicher bis zu 70 %. Ist die Anlage im Verhältnis zum Verbrauch sehr groß, liegt die vereinfachte Schätzung des Rechners teils deutlich darüber.
Tragen Sie Ihren aktuellen Strompreis und die Einspeisevergütung nach EEG ein. Die Anschaffungskosten fragt der Rechner nicht ab; marktübliche Preise liegen 2026 bei rund 1.000 bis 1.600 € pro kWp. Teilen Sie den Preis Ihrer Anlage durch den angezeigten Gesamtvorteil pro Jahr, erhalten Sie eine grobe Amortisationszeit.
Familie Müller plant eine 10 kWp Photovoltaikanlage auf ihrem Einfamilienhaus. Der jährliche Stromverbrauch beträgt 5.000 kWh, der aktuelle Strompreis liegt bei 0,32 €/kWh. Die Anlage kostet 14.000 € und die Einspeisevergütung beträgt 0,077 €/kWh.
Der Rechner schätzt den Jahresertrag bei Südausrichtung auf 9.500 kWh. Deckt die Familie ohne Speicher etwa 30 % ihres Verbrauchs selbst, wie es die Verbraucherzentrale als Faustregel nennt, also 1.500 kWh, spart sie rund 480 € Stromkosten. Die übrigen 8.000 kWh bringen bei 0,077 € rund 616 € Vergütung. Zusammen sind das knapp 1.100 € im Jahr, die Anlage amortisiert sich nach knapp 13 Jahren. Der Rechner selbst schätzt mit seinem vereinfachten Modell 3.040 kWh Eigenverbrauch und rund 1.470 € Vorteil im Jahr; die Faustregel ist vorsichtiger. Mit E-Auto oder Wärmepumpe steigt der Eigenverbrauch, und die Zeit verkürzt sich deutlich.
Die Strompreise sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen und der Trend zeigt weiter nach oben. Eine PV-Anlage schützt Sie vor diesen Preissteigerungen und macht Sie unabhängiger vom Stromnetz. Zusätzlich fördern Bund und Länder Solaranlagen durch verschiedene Programme. Mit dem Wegfall der Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen bis 30 kWp seit 2023 wurde die Investition noch attraktiver.
Unser Online-PV-Rechner ist das ideale Werkzeug für eine erste Einschätzung. Er hilft Ihnen, verschiedene Szenarien durchzuspielen, bevor Sie professionelle Angebote einholen. So gehen Sie informiert in Gespräche mit Installateuren und können Angebote besser bewerten. Für die finale Planung empfehlen wir immer einen zertifizierten Fachbetrieb hinzuzuziehen, da lokale Gegebenheiten wie Dachausrichtung, Verschattung und statische Verhältnisse vor Ort geprüft werden müssen.
Der Rechner arbeitet mit einfachen Annahmen: dem spezifischen Ertrag, den Sie eintragen (vorbelegt 950 kWh pro kWp), Abschlägen für andere Ausrichtungen und einem vereinfachten Modell für den Eigenverbrauch. Die Ergebnisse sind Richtwerte. Lokale Faktoren wie Dachneigung, Verschattung oder Ihr Verbrauchsprofil bildet er nicht ab; bei großen Anlagen fällt der tatsächliche Eigenverbrauch oft niedriger aus als geschätzt.
Bei aktuellen Strompreisen und Einspeisevergütungen amortisiert sich eine gut geplante Photovoltaikanlage in Deutschland je nach Eigenverbrauch meist nach 8 bis 14 Jahren. Da Solarmodule eine Lebensdauer von 25–30 Jahren haben, ergibt sich eine lange Phase wirtschaftlichen Betriebs.
Ein Batteriespeicher erhöht die Eigenverbrauchsquote deutlich und macht Sie unabhängiger vom Netz. Allerdings erhöht er auch die Investitionskosten. Unser Rechner ermöglicht Vergleiche mit und ohne Speicher, sodass Sie die wirtschaftlich sinnvollste Option für Ihre Situation ermitteln können.
Ja, der Rechner eignet sich grundsätzlich für Wohn- und Gewerbeimmobilien. Bei größeren gewerblichen Anlagen ab 100 kWp sollten Sie jedoch einen spezialisierten Energieberater hinzuziehen, da steuerliche und rechtliche Besonderheiten eine Rolle spielen.
Eine Südausrichtung ist ideal und liefert den maximalen Ertrag. Ost- oder Westdächer erreichen in der Praxis etwa 80–85 % des Südertrags; der Rechner setzt vorsichtig 75 % an, für Südwest und Südost 90 % und für ein Flachdach 85 %. Nordausrichtung ist wirtschaftlich in der Regel nicht sinnvoll.