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Heizlast-Rechner

Heizlast nach Wohnfläche & Dämmstandard schätzen (Wärmepumpe)

Kurz erklärt

Dieser Rechner schätzt die Heizlast Ihres Gebäudes aus Wohnfläche und Dämmstandard: Fläche × pauschaler Wert von 120, 80, 50 oder 10 W/m². Er zeigt die Heizlast in kW und eine Wärmepumpengröße, aufgerundet auf 0,8-kW-Schritte. 150 m² mit Baujahr 1980–2000 ergeben 12,0 kW; für die Auslegung braucht es eine Berechnung nach DIN EN 12831-1.

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Häufige Fragen mit konkreten Werten

Wie kann ich die Heizlast kostenlos berechnen?

Mit dem Rechner hier: Wohnfläche eingeben und einen von vier Dämmstandards wählen, er rechnet Fläche × 120, 80, 50 oder 10 W/m². 140 m² mit Baujahr 1980–2000 ergeben so 11,2 kW. Für die Dimensionierung einer Wärmepumpe oder den hydraulischen Abgleich braucht es später eine raumweise Berechnung nach DIN EN 12831-1 durch Fachleute.

Ist eine Heizlastberechnung sinnvoll?

Ja, denn sie zeigt, wie viel Wärmeleistung das Gebäude wirklich braucht, und verhindert überdimensionierte Heizkessel oder Wärmepumpen. Bei Heizungstausch, Sanierung und Flächenheizungen ist sie praktisch unverzichtbar, weil davon Effizienz, Vorlauftemperatur und Betriebskosten abhängen.

Wie viel Watt Heizlast pro m2?

Der Rechner setzt 120 W/m² für unsanierte Häuser vor 1980 an, 80 W/m² für Baujahr 1980–2000 oder teilsaniert, 50 W/m² für gut gedämmte Häuser nach 2000 und 10 W/m² für Passivhäuser, das Heizlast-Kriterium des Passivhaus Instituts. Der Wert pro Quadratmeter taugt als Vergleichsgröße, nicht als Ersatz für eine Berechnung.

Wie hoch ist die Heizlast für ein Einfamilienhaus?

Sie ergibt sich aus Wohnfläche, Dämmzustand, Fensterflächen, Lüftung und Klimazone und schwankt entsprechend stark. Mit den Pauschalwerten des Rechners kommt ein Haus mit 150 m² auf 18,0 kW, wenn es unsaniert vor 1980 gebaut wurde, auf 12,0 kW bei Baujahr 1980–2000, auf 7,5 kW gut gedämmt und auf 1,5 kW als Passivhaus.

Wie viel Heizverbrauch ist normal?

Normal ist der Verbrauch, der zum Dämmstandard des Gebäudes passt: sanierte Häuser und Neubauten liegen weit unter unsanierten Altbauten. Vergleiche deinen Wert am besten mit dem Energieausweis oder Heizspiegel-Kategorien für ähnliche Gebäude.

Wie viel kW Heizung für 100 qm?

Nach den Pauschalwerten des Rechners braucht ein unsanierter Altbau vor 1980 mit 100 m² rund 12 kW, ein Haus von 1980–2000 rund 8 kW, ein gut gedämmtes Haus 5 kW und ein Passivhaus 1 kW. Fensteranteil, Lage und Sanierungsstand verschieben den Wert; für die Auslegung der Heizung ist eine Heizlastberechnung nötig.

Ist ein Gasverbrauch von 15000 kWh viel?

Für ein Einfamilienhaus mittlerer Größe ist das ein durchschnittlicher Verbrauch, für eine Wohnung dagegen hoch. Entscheidend sind Wohnfläche, Dämmung und ob Warmwasser mit Gas erzeugt wird.

Heizlast-Rechner: Heizlast aus Wohnfläche und Dämmstandard schätzen

Die Heizlast gibt an, wie viel Heizleistung ein Gebäude an einem sehr kalten Wintertag braucht, um warm zu bleiben. Sie wird in Kilowatt (kW) angegeben und ist die Ausgangsgröße für die Auswahl einer Wärmepumpe oder eines Heizkessels. Dieser kostenlose Heizlast-Rechner liefert einen schnellen Richtwert aus zwei Angaben: der beheizten Wohnfläche und dem Dämmstandard des Gebäudes.

So rechnet der Heizlast-Rechner

Sie geben die Wohnfläche in m² ein und wählen einen von vier Dämmstandards. Jedem ist eine pauschale spezifische Heizlast zugeordnet:

  • Vor 1980, unsaniert: 120 W/m²
  • 1980–2000 oder teilsaniert: 80 W/m²
  • Nach 2000, gut gedämmt: 50 W/m²
  • Passivhaus: 10 W/m²

Die Heizlast gesamt ist Wohnfläche × spezifische Heizlast ÷ 1.000 in kW. Die angezeigte Wärmepumpen-Empfehlung ist diese Heizlast, aufgerundet auf das nächste Vielfache von 0,8 kW. Raumhöhe, Innen- und Außentemperatur, U-Werte, Fensterflächen und Lüftung fragt der Rechner nicht ab; sie stecken pauschal im W/m²-Wert. Die 10 W/m² für Passivhäuser entsprechen dem Heizlast-Kriterium des Passivhaus Instituts.

Heizlast nach Wohnfläche und Dämmstandard

So viel Heizlast zeigt der Rechner für typische Wohnflächen (in kW):

Dämmstandard100 m²150 m²200 m²
vor 1980, unsaniert (120 W/m²)12,018,024,0
1980–2000 / teilsaniert (80 W/m²)8,012,016,0
nach 2000 / gut gedämmt (50 W/m²)5,07,510,0
Passivhaus (10 W/m²)1,01,52,0

Praxisbeispiel: Einfamilienhaus mit 150 m²

Ein Einfamilienhaus aus den 1990er-Jahren mit 150 m² Wohnfläche: Mit dem Standard 1980–2000 (80 W/m²) ergibt sich eine Heizlast von 12,0 kW, die Wärmepumpen-Empfehlung liegt ebenfalls bei 12,0 kW. Nach einer Sanierung auf gut gedämmt (50 W/m²) sinkt die Heizlast auf 7,5 kW, die Empfehlung auf 8,0 kW. Wäre dasselbe Haus unsaniert und vor 1980 gebaut, zeigt der Rechner 18,0 kW und empfiehlt 18,4 kW – mehr als doppelt so viel wie nach der Sanierung.

Genaue Berechnung nach DIN EN 12831-1

Für die Auslegung einer Heizungsanlage wird die Norm-Heizlast raumweise nach DIN EN 12831-1 berechnet. Sie setzt sich aus Transmissionswärmeverlusten über Wände, Fenster, Dach und Boden (vereinfacht Q = U × A × ΔT) und Lüftungswärmeverlusten zusammen. Dafür braucht man die U-Werte und Flächen aller Bauteile, die Norm-Außentemperatur des Standorts, die Innentemperaturen und den Luftwechsel. Das leistet dieser Rechner nicht; er ersetzt keine Heizlastberechnung durch einen Energieberater oder Fachbetrieb.

Heizlast und Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe sollte zur tatsächlichen Heizlast passen. Ist sie zu groß, schaltet sie häufig ein und aus, was die Effizienz senkt und das Gerät belastet; ist sie zu klein, springt öfter der elektrische Heizstab ein. Der Wert aus dem Rechner eignet sich, um Angebote grob einzuordnen und zu erkennen, ob eine Gerätegröße plausibel ist. Ein guter Plausibilitätscheck ist außerdem der bisherige Verbrauch: Wer seinen Gas- oder Ölverbrauch kennt, kann ihn mit der Fachkraft gegen die Heizlast prüfen.

Tipps zur Reduzierung der Heizlast

  • Außenwanddämmung (z. B. Wärmedämmverbundsystem)
  • Austausch alter Fenster gegen dreifach verglaste Modelle
  • Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Dachs und der Kellerdecke
  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Luftdichte Gebäudehülle zur Reduktion von Infiltrationsverlusten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie genau ist der Heizlast-Rechner?

Er liefert eine grobe Schätzung aus Fläche und pauschalem W/m²-Wert. Zwei Häuser mit gleicher Fläche und gleichem Baujahr können je nach Fensteranteil, Kompaktheit, Lage und Sanierungsstand deutlich verschiedene Heizlasten haben. Für Planung und Förderanträge brauchen Sie eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 durch Fachleute.

Was ist der Unterschied zwischen Heizlast und Jahresheizwärmebedarf?

Die Heizlast ist eine Leistung (kW) und beschreibt den Wärmebedarf an einem sehr kalten Tag. Der Jahresheizwärmebedarf (kWh pro Jahr) ist eine Energiemenge über das ganze Jahr. Der Rechner zeigt nur die Heizlast.

Kann ich den Rechner auch für einzelne Räume verwenden?

Sie können die Fläche eines Raums eingeben und erhalten Fläche × W/m². Raumbezogene Unterschiede wie Außenwände, Fensterflächen oder gewünschte Temperatur berücksichtigt der Rechner dabei nicht; für Heizkörper oder Fußbodenheizung braucht es eine raumweise Berechnung.

Ist der Heizlast-Rechner kostenlos?

Ja, der Heizlast-Rechner ist kostenlos und ohne Registrierung nutzbar.

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